Aktuelle Meldungen zum öffentlichen Verkehr
| 14-Mär-26 | ![]() | PRO BAHN tagt in Hof |
| Heute findet in Hof (Oberfranken) im Rahmen des Bundesverbandstags von PRO BAHN die Delegiertenversammlung des Fahrgastverbands statt. Gestern gab es einen Festabend im Königssaal des Hauptbahnhofs mit Verleihung der Fahrgastpreise. Viele Amtsträger aus Politik und Verwaltung waren anwesend. Besonderer Ehrengast war der tschechische Schriftsteller Jaroslav Rudiš, der den Abend mit einer Lesung krönte. Lokal und überregional gibt es Medienberichte (Lokalradio, BR24 online), u.a. die Frankenschau des Bayerischen Rundfunks mit einem Live-Interview. [el] | ||
| 12-Mär-26 | ![]() | Bahnknoten Mönchengladbach |
| Der Fahrgastverband PRO BAHN NRW begrüßt die Planungen der Stadt Mönchengladbach, einen neuen S-Bahn-Halt im Stadtteil Güdderath zur besseren Anbindung des öffentlichen Verkehrs an die dortigen Gewerbegebiete. PRO BAHN fordert außerdem, endlich den Auftrag für eine Machtbarkeitsstudie zur Verlängerung der S8 über Rheindahlen und Wegberg bis Dalheim zu vergeben, damit diese 2040 in Betrieb gehen kann. In einer Pressemitteilung weist PRO BAHN auf weitere Elemente der Zielnetze 2040 von VRR und go.Rheinland hin, und mahnt entsprechende Beschlüsse zur Umsetzung an. Noch älter ist die Idee der Verlegung des Bahnhofs Rheindahlen ins Stadtteilzentrum, die allerdings in der Schublade verschwunden zu sein scheint. [el] | ||
| 12-Mär-26 | ![]() | PRO BAHN zur verlängerten Sperrung Hamburg - Berlin |
| Zu den neuen Endterminen der Generalsanierung Hamburg–Berlin und den geplanten Sanierungsarbeiten zwischen Hamburg und Hannover haben PRO BAHN Schleswig-Holstein/Hamburg, PRO BAHN Berlin/Brandenburg und PRO BAHN Mecklenburg-Vorpommern eine gemeinsame Pressemitteilung veröffentlicht. Positiv wird bewertet, dass die DB den Vorschlag von PRO BAHN aufgegriffen hat, den Abschnitt Hamburg–Hagenow vorgezogen in Betrieb zu nehmen. Dazu regt PRO BAHN an, bereits am 14.5. wieder Züge fahren zu lassen, da am Himmelfahrtstag größeres Verkehrsaufkommen zu erwarten ist. Weitere Forderungen sind, die neuen Ersatzfahrpläne schnell zu veröffentlichen, und künftige Generalsanierungen witterungsgerecht zu planen. [el] | ||
| 11-Mär-26 | ![]() | Neue Termine Generalsanierung Hamburg - Berlin |
| Ursprünglich sollten die Sperrungen im Bereich Hamburg/Berlin im Zuge der Generalsanierung am 30.4.2026 beendet werden. Mitte Februar hatte die DB eine Verlängerung der Maßnahmen wegen nicht vorhergesehener winterlicher Witterung angekündigt. Nun soll der nördliche Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow am 15. Mai freigegeben werden. Ab 14. Juni wird nach DB-Plänen die gesamte Strecke wieder befahren werden. Für die geplanten Sanierungsarbeiten zwischen Hamburg und Hannover soll es ein angepasstes Sperrkonzept geben, da Teile der Strecke noch bis Mitte Juni für die Umleitung des Fernverkehrs benötigt werden. Als Ersatz für die Regionalzüge verkehren bis 13.6.2026 zwischen Hagenow und Berlin weiterhin Busse. [el] | ||
| 10-Mär-26 | ![]() | ÖPNV-Finanzierung - noch eine Studie |
| Im letzten Jahr wurde hier auf Studien für eine bessere ÖPNV-Finanzierung beispielsweise von Agora Verkehrswende und Dezernat Zukunft oder auch von KCW hingewiesen. Eine ähnliche Studie bzw. ein Positionspapier wurde von zwei Beratungsfirmen auf Initiative mehrerer Städte aus NRW zusammengestellt (Langfassung, Kurzfassung). Stellt sich die Frage, ob nicht längst genug Studien und ähnliches zum Thema erzeugt wurden, und ob es nicht eigentlich längst Zeit wäre, beim Handeln anzukommen. Welche Schlüsse ziehen Städte und Verkehrsunternehmen aus dieser Situation? Wie kann man diejenigen, die Entscheidungen zur Finanzierung wirklich treffen können, dazu bringen, das auch zu tun? Oder ist die geschilderte Lage das Symptom der Handlungsunfähigkeit der Regierenden – oder des Handlungsunwillens, wenn es um Themen des öffentlichen Verkehrs geht? Das jahrelange Hin- und Her zum Deutschlandticket spricht ja auch für eine solche Analyse. [el] | ||
| 09-Mär-26 | ![]() | LieblingsbusfahrerIn 2026 |
| Der bundesweite Wettbewerb "LieblingsbusfahrerIn" geht in seine vierte Runde. Bis zum 31. Mai 2026 läuft nun die Nominierungsphase. Auf lieblingsbusfahrerIn.de können Fahrgäste ihre Geschichten, Danksagungen oder Bilder direkt hochladen und ihre persönlichen Heldinnen und Helden am Steuer nominieren. Initiiert vom Fahrgastverband PRO BAHN, DB Regio und dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) rückt die Aktion rund 100.000 Busfahrerinnen und Busfahrer von öffentlichen Unternehmen und privaten Busbetreibern in den Mittelpunkt. Neu ist in diesem Jahr die Beteiligung von Fernbusunternehmen und anlässlich des heutigen Starts in München die Auslobung eines Sonderpreises "Münchener LieblingsbusfahrerIn 2026". Die Preiskategorien lauten für 2026: "Alltagsheld:innen", "Außergewöhnliche Leistung", "Schulbus" und "Fernbus". Alles weitere ist einer Pressemitteilung und den Aktionsseiten zu entnehmen. Einige Fotos der heutigen Auftaktveranstaltung gibt es auf Facebook und LinkedIn. [el] | ||
| 07-Mär-26 | ![]() | Deutschlandtakt – Fantasie oder Planungsgrundlage? |
| Am 9. März 2026 um 19.30 Uhr gibt Rainer Engel (Fahrgastverband PRO BAHN, Initiative Deutschlandtakt) einen Überblick zum Stand der Entwicklung des Deutschlandtakts. Fragen, die beantwortet werden sollen, sind u.a.: Was ist der Deutschlandtakt wirklich? Was bedeutet er für die Bürger, die mobil sein wollen und eine Alternative zum Autofahren haben möchten? Was bedeutet der Deutschlandtakt für die Wirtschaft, für Geschäftsreisende und für die Beförderung von Industriegütern? Ist Hochgeschwindigkeitsverkehr ein Ökologie-Killer oder ein Erfolgsmodell, auch für die Umwelt? Der Vortrag wird online per Zoom angeboten. Informationen zum Deutschlandtakt gibt es vom Bundesverkehrsministerium und bei der Initiative Deutschlandtakt. [el] | ||
| 05-Mär-26 | ![]() | Personalkarussel S-Bahn-Chefs |
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Wie Stuttgarter Medien berichten, wechselt Heiko Büttner, Chef der Münchner S-Bahn und DB-Konzernbevollmächtigter für Bayern, nach Berlin. Dort soll er als Nachfolger des verstorbenen Peter Buchner Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin GmbH werden. Kommissarischer Chef ist dort zurzeit Karsten Preißel. In München soll dann der bisherige Stuttgarter S-Bahn-Chef, Dr. Matthias Glaub, nachrücken. Die S-Bahnen in München und Stuttgart sind Verkehrsbetriebe der DB Regio AG, die S-Bahn Berlin GmbH ist ein Tochterunternehmen von DB Regio. Ergänzung: Gegen 14 Uhr kam dann die Meldung der DB, die auch enthält, dass die vom Fernverkehr kommende Nina Hutwagner S-Bahn-Chefin in Stuttgart wird. [el] | ||
| 05-Mär-26 | ![]() | Verkehrsausschuss Bayern mit hochrangingen Referenten |
| Der Verkehrsausschuss des Bayerischen Landtags befasst sich am 16. März in einer Sondersitzung mit der Zukunft des Bahnverkehrs in Bayern. Zur Sitzung eingeladen sind DB-Chefin Palla, der Chef von DB InfraGO, Dr. Nagl, der bayerische Verkehrsminister Bernreiter, sowie Vertreterinnen und Vertreter der BEG, von Arverio, der EVG, der GDL und des Fahrgastverbands PRO BAHN. Die Sitzung beginnt um 10 Uhr mit einem nichtöffentlichen Teil, und ab 13.45 Uhr ist Publikum zugelassen. Zu dem in der Tagesordnung erwähnten Unterausschuss Zukunft Stammstrecke gibt es auf der Landtags-Website auch Informationen und Berichte. [el] | ||
| 02-Mär-26 | ![]() | Fahrgäste an Fahrplanerstellung beteiligen |
| Seit langem ist es Forderung von PRO BAHN, dass die Aufgabenträger in Ländern und Verkehrsverbünden ihre Fahrplanentwürfe öffentlich machen, und den Fahrgästen die Möglichkeit geben, Anregungen einzubringen oder auf Unzulänglichkeiten hinzuweisen. Während dies beispielsweise in der Schweiz eine lange Tradition hat, und auch in Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt praktiziert wird, schalten andere Aufgabenträger auf stur, und halten nichts von den Meinungen der Fahrgäste. PRO BAHN Schleswig-Holstein/Hamburg fordert in einer Pressemitteilung die Aufgabenträger Nah.SH und HVV die Möglichkeit der Fahrgastbeteiligung einzurichten. Anmerkung: Für Bayern hatte PRO BAHN dies bereits 2007 als Bestandteil einer "fortschrittlichen Verkehrspolitik" gefordert, was aber bis heute am Widerstand von Bayerischer Eisenbahngesellschaft und dem dahinter stehenden Verkehrsministerium scheitert. [el] | ||


