|
|
![]() |
Aktuelles aus Bayern
| 05-Jun-26 | ![]() | Viel SEV im Werdenfels-Netz in 2026 |
| Auch im zweiten Halbjahr müssen die Fahrgäste im Werdenfels-Netz oft auf Ersatzbusse ausweichen, nicht nur wegen der Baustelle am Westkreuz. Die DB Regio hat uns eine Übersicht über alle Schienenersatzverkehre zur Verfügung gestellt. Nicht enthalten ist die Baustelle zwischen Weilheim und Peißenberg ab 22. Juli. Dort fährt bekanntlich die Bayerische Regiobahn. [nm] | ||
| 01-Jun-26 | ![]() | 2. Stammstrecke München - von einer Verzögerung zur nächsten |
|
Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert, dass trotz der Sperrung der S-Bahn-Stammstrecke ab Pfingsten, die sich dann auf eine ganze Woche ausdehnte, das neue Gleis 2 in Laim nicht in Betrieb gehen kann. Nach vorliegenden Informationen ist auch dieses Mal eine Ursache der
Verzögerungen, dass wie im April 2023 kein Abnahmeprüfer für die geänderten
Signale aufzutreiben war.
Die Fahrgäste fragen sich, wie viele Wochen zusätzlicher Sperrungen durch dieses Baustellenmanagement in Zukunft noch verursacht werden, nachdem die DB die Zumutungen schon seit Jahren immer mehr ausdehnt. Die Pläne zu Baubeginn sahen vor, dass die 2. Stammstrecke 2026 fertig werden sollte. Stattdessen verzögern die Probleme der DB wieder einmal auch den Weiterbau der Trambahn-Westtangente und verlängern die fehlende Barrierefreiheit in Laim. PRO BAHN erwartet von der DB, dass die Verlagerung des S-Bahn-Verkehrs zur neuen Bahnsteigkante so schnell wie möglich erfolgt. Die schlechte Kommunikation der DB zu den Vorfällen und die kommentarlose Verschiebung ist nicht hinnehmbar. Hier ist der Freistaat Bayern in der Verantwortung das Verhalten der DB aufzuklären und eine Korrektur zu veranlassen. Die entstehenden Mehrkosten für den Trambahnbau müssen von DB oder Freistaat übernommen werden. Den Mangel an Abnahmeprüfern will PRO BAHN auf Bundesebene ansprechen und fordert von DB InfraGO eine Strategie vorzulegen, wie dieser zu beheben ist. [el] | ||
| 31-Mai-26 | ![]() | Sperrungen S-Bahn München |
|
Die S1 ist noch bis 5. Juni ab Feldmoching einwärts gesperrt. Die S2 ist bis 15. Juni zwischen Riem/Ostbahnhof und Markt Schwaben gesperrt. Am 2. Juni beginnt die erste von mehreren Sperrperioden rund um das Westkreuz, jeweils mit Ersatzbussen für S6/S8 zwischen Pasing und Gauting/Harthaus. Betroffen ist auch die Werdenfelsbahn. Ab 17. Juni sind S3 und S5 ab Ostbahnhof gesperrt. Die S5 endet in Giesing mit Aufenthalt in Perlach, die S3 fährt ab Deisenhofen über Solln nach Pasing. In der zweiten Sperrperiode ab 29. Juni wird der Verkehr noch stärker eingeschränkt. Am Wochenende 12./15. Juni fahren die S4, S6 und S8 nicht via Stammstrecke; die S6 Ost endet in Trudering. Am 20./21. Juni fahren jeweils von 4 bis 16 Uhr nur die S2, S3 und S8 durch den Innenstadttunnel; die S1 verkehrt ab Donnersbergerbrücke zum Hauptbahnhof. Bei der S2 muss am Ostbahnhof umgestiegen werden (Bahnsteigwechsel, ohne Halt bis Riem); die S6 Ost endet in Trudering. Weitere Sperrungen bitte den Baustellenseiten der S-Bahn entnehmen. [el] | ||
| 28-Mai-26 | ![]() | Planung für Bahnsteigquerung im Münchner Hauptbahnhof |
|
2015 hat der Fahrgastverband PRO BAHN mit einer Petition verhindert, dass die DB die Idee einer zusätzlichen Verbindung der Bahnsteige im Münchner Hauptbahnhof als nicht sinnvoll abtut, und sich nur auf den seit Jahren laufenden Abriss der alten und den Neubau von recht pompösen, kommerziell besser nutzbaren Gebäuden konzentriert. 2022 wurde die Bahnsteigquerung als Teilprojekt in den Deutschlandtakt aufgenommen. Und nun, 2026, hat die DB die Planung für dieses Projekt ausgeschrieben, die dann zunächst bis 2028 laufen soll. Außer der Ausschreibung sind Unterlagen im Bieterportal zu finden (wahrscheinlich bis Juni abrufbar). In der Datei "Anfrageunterlagen" gibt es u.a. eine Projektbeschreibung. Der zu planende Steg soll deutlich außerhalb der Haupthalle errichtet werden und auch die Bahnsteige des Starnberger Flügelbahnhofs anschließen. PRO BAHN hatte eher an eine Querung weiter innen am Ende der Haupthalle gedacht. Die DB hätte auch ein paar Negativ-Schlagzeilen der letzten Tage (Süddeutsche, Merkur) vermeiden können, wenn sie 2015 die Initiative von PRO BAHN aufgegriffen hätte, und die Bahnsteigquerung weiter vorne auf der Zeitschiene eingeplant hätte. Stattdessen war ein langer Weg notwendig, mit wenig Kommunikation vonseiten der DB. Und wie viele Bahnprojekte kommt der Steg gemessen an der steigenden Reisendenzahl viel zu spät. [el] | ||
| 27-Mai-26 | ![]() | PRO BAHN Post aus Oberbayern |
| Die neue PRO BAHN-Post ist da! In den Kurznachrichten geht es um Rückschläge bei der Elektrifizierung von Bahnstrecken, ICE-Pläne für den Münchner Flughafen, die Neubaustrecke Ulm–Augsburg und Maßnahmen zur Entlastung des Bahnknotens München. Zwei Vorfälle bei Eggmühl Anfang Mai und am Pfingssonntag nördlich von Ingolstadt haben wieder gezeigt, dass das Vorgehen von Bahnunternehmen bei liegenbleibenden Zügen unzureichend ist. Grund genug, das Thema aufzugreifen. Weitere Artikel handeln vom Ewigkeitsprojekt S-Bahn Geretsried, von der Petition zur Elektrifizierung nach Simbach, den Nutzen gedruckter Fahrplanmedien, und die fehlenden Berücksichtigung der Tram bei den Münchner Olympiaplänen. Die Terminseite enthält u.a. den Hinweis, dass das Oberbayern-Treffen Anfang Juni nur als Online-Konferenz stattfindet. [el] | ||
| 26-Mai-26 | ![]() | Evakuierung von Zügen - geht das nicht besser? |
| Am 3. Mai kam es bei einem Richtung München fahrenden RE2 zu einer Panne kurz vor Eggmühl. Da die Klimaanlage versagte, wurden die Türen auf der vom Gegengleis abgewandten Seite nach einiger Zeit geöffnet. Und sich auch nach längerer Zeit keine Lösung abzeichnete, ergriffen die Fahrgäste die Initiative und liefen zu Fuß nach Eggmühl. Auch beim holprigen Weitertransport nach München wurde die Geduld der Betroffenen extrem strapaziert. Zahlreiche Medien berichteten (Merkur, BR24, Süddeutsche). Ähnliches hat sich am Pfingstsonntag nördlich Ingolstadt bei einem RE1 wiederholt, der Richtung Nürnberg unterwegs war. Hier wurde zur Evakuierung zum Teil die nahe liegende Autobahn genutzt. Wieder gibt es Medienberichte (nordbayern.de, BR24, nordbayern.de). Die dort genannten Zeiten sind eigentlich untragbar. Zitat: "Die Feuerwehr wurde erst gegen 19 Uhr alarmiert - als der Zug bereits über eine Stunde und 45 Minuten stand." In beiden Fällen kam es zu lang andauernden Streckensperrungen. Das Thema liegenbleibenden Züge wird auch in der diese Woche erscheinenden PRO BAHN Post aus Oberbayern behandelt. [el] | ||
| 25-Mai-26 | ![]() | Massive Einschränkungen bei der Werdenfelsbahn in den ersten beiden Juni-Wochen. |
| Die Geduld der Bahnkunden im Werdenfelsnetz wird vom 1. Bis zum 15. Juni wieder einmal arg strapaziert: Zwischen Starnberg und München entfallen alle Regionalbahnen und werden durch Busse ersetzt. Die Reisezeit verlängert sich damit um fast eine Stunde. Mittlerweile ist der Baustellenfahrplan im DB-Navigator eingespielt. Alternativ gibt es auch eine Baustelleninfo mit Fahrplänen auf https://assets-ri.extranet.deutschebahn.com/regio_bayern/2026-05-21/21b866eb-45ba-4fc6-b838-17e202822725Bauinfo%2BZVF%2B70765%2B-%2BMH-MTZ%2B-%2BRB6_65_66_RE61_1.6.-15.6.26.pdf einer Webseite der DB. Fahrgäste, die keine Lust auf „SEV“ (Schienenersatzverkehr) haben, können alternativ auch ab Weilheim mit der Ammerseebahn nach Geltendorf fahren von dort mit der S4 oder Regionalzügen nach München fahren. Leider geht es aber auch dort nicht schneller, weil zahlreiche Langsamfahrstellen die Strecke ins Allgäu ausbremsen. Etwas besser läuft es zwischen 8. Und 12 Juni: In diesem Zeitraum verkehrt wenigstens die S6 zwischen Tutzing und München, die Fahrgäste müssen hier nur 20 Minuten mehr einkalkulieren. In einer Medienmitteilung warnt PRO BAHN vor den negativen Folgen dieser massiven Einschränkungen. [nm] | ||
| 22-Mai-26 | ![]() | Wann endlich S7 nach Geretsried? |
| Der Fahrgastverband PRO BAHN macht sich weiter für die rasche Umsetzung der Verlängerung der S7 nach Geretsried stark. Im Rahmen der Veranstaltungen zum Klimafrühling Oberland hat PRO BAHN am 9. Mai bei einer verkehrspolitischen Fahrradtour vor Ort über die dringend notwendige S7-Verlängerung nach Geretsried informiert. Dabei wurde die Bedeutung der Bahnhöfe Gelting, Geretsried Mitte und Geretsried Süd für einen gutes Verkehrsangebot deutlich. Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert endlich die S7 nach Geretsried zu realisieren, dazu das Planfeststellungsverfahren zügig abzuschließen und anschließend mit dem Bau zu beginnen. Dazu hat die oberbayerische Mitgliederversammlung am 11.April 2026 eine Resolution verabschiedet (siehe PRO BAHN Post). [el] | ||
| 19-Mai-26 | ![]() | Verbände fordern Olympiatram für München |
| Für die Münchner Bewerbung für die Olympischen Spiele fordern der Fahrgastverband PRO BAHN und der AAN (Arbeitskreis Attraktiver Nahverkehr im Münchner Forum), dass neben anderen Maßnahmen auch der Ausbau der Trambahn festgeschrieben wird. Dies war auch Teil der Ergebnisse einer Analyse vom vergangenen Herbst. Die bisher vorgesehenen U-Bahn-Projekt bergen im Vergleich dazu deutlich größere Risiken. Die beiden Verbände schlagen eine Olympia-Trambahn vor, die den Olympiapark auf zwei Wegen mit dem Olympischen Dorf verbindet und mehrere Spielstätten anbindet. Die vorgesehene U-Bahn-Spange U29 zwischen der Implerstraße (U3/U6) und der Theresienstraße (U2) hält PRO BAHN ebenso für sinnvoll wie eine S-Bahn-Betrieb auf dem Münchner Nordring. Ob München Chancen für die Olympischen Spiele hat ist zuzzeit genauso unbekannt wie das Datum möglicher Entscheidungen, da man sowohl auf die Spiele 2036 wie auch 2040 oder 2044 hofft. Eine kontinuierliche Planung von Verkehrsprojekten, die München dringend und unabhängig von Olympia braucht, ist daher nicht ganz einfach. [el] | ||
| 05-Mai-26 | ![]() | Elektrifizierung Mühldorf - Simbach |
| Im Januar hatten wir über die Petition zur Elektrifizierung der Bahnstrecke Mühldorf– Simbach informiert. Jetzt wurden 6000 Unterschriften an die örtlichen Bundestagsabgeordneten übergeben. Die Forderung nach elektrischem Betrieb steht auch im Zusammenhang mit den Fortschritten in Österreich. Es droht eine jahre- oder jahrzehntelange Elektrifizierungslücke zwischen Mühldorf und der Landesgrenze. Weitere Informationen bei der Südostbayernbahn. [el] | ||




