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09-Feb-26 |  | Ergänzung zum Verdi-Streik am Mittwoch |
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Außer München und Nürnberg ist in Bayern auch Bayreuth betroffen, und zwar bereits ab Dienstag. Da es von Verdi immer noch keine Information gibt, können wir nicht ausschließen, dass weitere Städte bzw. Verkehrsbetriebe betroffen sind. Neben den Stadtwerken Bayreuth und den VHH in Hamburg gibt es Infos von der Münchner MVG und der VAG Nürnberg. Wegen eines Fußballspiels fährt in München ab 17.30 Uhr sogar die U-Bahnlinie U6 (nur Abschnitt Marienplatz – Fröttmnanig). [el] |
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08-Feb-26 |  | Bahnprobleme im Allgäu verlängern Fahrzeiten der Werdenfelsbahn |
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Schon im Dezember hat eine Mitteilung der Deutschen Bahn über die erheblichen Fahrzeitverlängerungen zwischen München und dem Allgäu aufgeklärt. Weniger bekannt ist, dass auch die Werdenfelsbahn zwischen München Hauptbahnhof und Pasing davon betroffen ist. Zahlreiche Abfahrten in München Hbf sind aktuell um einige Minuten nach vorne verlegt worden. Ein rechtzeitiger Blick in den Navigator lohnt sich also.
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07-Feb-26 |  | Verdi-Streik am Mittwoch in München, Nürnberg, Hamburg, ... |
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Laut verschiedener Medienberichte will Verdi am Mittwoch, 11. Februar, den kommunalen ÖPNV in München und Nürnberg bestreiken (BR24, Merkur, Nürnberger Nachrichten). Private Busunternehmen und Eisenbahnen sind wie schon am 2. Februar nicht betroffen. Wie weit die Verkehrsbetriebe einen Notbetrieb einrichten können, bleibt abzuwarten. Leider ist eine Information von Gewerkschaft oder bestreikten Unternehmen bisher nicht öffentlich verfügbar – das Recht der betroffenen Fahrgäste, aus erster Hand informiert zu werden, wird wohl nicht allzu hoch bewertet. Auch in Hamburg soll der Verkehrsbetrieb VHH bestreikt werden, der hierzu bereits Informationen bereitstellt. Nicht bekannt ist, ob eventuell noch weitere Städte betroffen sind. [el] |
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28-Jan-26 |  | PRO BAHN Post frisch erschienen |
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Wir haben Mitte der letzten Januarwoche und erwartungsgemäß gibt es eine neue PRO BAHN Post aus Oberbayern. Verkehrspolitisch nahm in den letzten Wochen die Kritik am Baustellenmanagement von DB InfraGO einigen Raum ein. Das wenig kundenorientierte Vorgehen ist leider kein neues Thema, sondern seit Jahren Dauerzustand. Weitere Artikel beschäftigen sich mit Zugstreichungen in Bayern und der nicht ganz aufrichtigen Kommunikation dazu, sowie mit den Vorteilen des Deutschlandtickets und der Weiterentwicklung der Tariflandschaft. Außerdem werden die Jubiläen der Bahnstrecken Tutzing–Peißenberg und Mühldorf–Rosenheim gewürdigt, sowie die Inflation sogenannter Rettungszeichen in U-Bahnhöfen thematisiert. Wie immer gibt es im Heft einige Kurznachrichten und die Terminübersicht. [el] |
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24-Jan-26 |  | Mobilitätsverhalten München und Umland |
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Sieger bei der regionalen Ausgabe der Studie "Mobilität in Deutschland" für München und Umland sind die Fußgänger. Fußwege haben zwischen 2017 und 2023 ihren Anteil am Mobilitätsgeschehen deutlich gesteigert. Die gute Nachricht ist, dass der Anteil der Autofahrten abnahm, obwohl leider die Zahl der zugelassenen PKW zugenommen hat. Der ÖPNV konnte sowohl im Umland als auch in München leicht gewinnen. In München sind 64 Prozent der Befragten mit dem ÖPNV, im Umland nur 39 Prozent. Pressemitteilungen gibt es vom MVV (inklusive Grafik München und Grafik Umland) sowie der Stadt München. Zur bundesweiten Auswertung ist ebenfalls einiges an Material vorhanden. [el] |
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23-Jan-26 |  | SPNV im MVV - Zukunftsperspektiven oder Horrorszenario? |
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2017 hatten wir auf ein Positionspapier der MVV-Landkreise zum SPNV hingewiesen, und 2020 auf dessen Fortschreibung. Die aktuelle zweite Fortschreibung erfolgt nun im Namen der Verbundlandkreise und -städte eines größer gewordenen MVV-Gebiets, wobei die Stadt München nicht beteiligt ist. Die MVV-Erweiterungen bringen es mit sich, dass über das 2017 und 2020 im Fokus stehende S-Bahn-Netz hinausgeschaut wird. Bei der Beschreibung der Ausgangslage geht es hauptsächlich um die Schieneninfrastruktur (überlastet, sanierungsbedürftig, Maßnahmen zu teuer und dauern zu lange, zu geringe Finanzierung, langfristige Programme nötig), aber auch um die unsichere Finanzierung des Bahnbetriebs. Im weiteren Text wird unter der Überschrift "Schlimmer geht immer?" als mögliches "Horrorszenario" genannt, dass ganze Streckenabschnitte wegen Mängeln der Infrastruktur langfristig stillgelegt werden. Der Bahnknoten München wird als "Schlüssel und Sorgenkind des öffentlichen Verkehrs" bezeichnet. ("Ausbaumaßnahmen laufen, aber reichen bei weitem nicht aus", siehe auch PRO-BAHN-Text von 2023.) Am Ende des Papiers wird eine "Vision Bahnknoten München 2050" skizziert – der Weg dahin bleibt vage. Vom Verkehrsministerium gibt es eine Pressemitteilung zum Positionspapier und vom Merkur einen Artikeltext als Zusammenfassung. [el] |
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22-Jan-26 |  | Elektrifizierung Mühldorf-Simbach |
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Der Stadtverein Simbach am Inn sammelt Unterschriften für die Elektrifizierung der Bahnstrecke Mühldorf–Simbach. Die Mitzeichnungsphase der entsprechenden Petition endet in acht Tagen und es fehlen noch einige Unterschriften. Der Fahrgastverband PRO BAHN unterstützt die Aktion. Auch wegen des in den letzten Tagen bekanntgewordenen Ausbremsen einiger Bahnprojekt ist es wichtig, dass dieser Streckenabschnitt als Lückenschluss zu den österreichischen Strecken nicht vergessen wird. Siehe auch unsere Meldung vom August 2025. [el] |
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22-Jan-26 |  | Streit um Bahnbaustellen |
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Die österreichische Westbahn und die Bayerische Regiobahn (BRB) haben in einer Pressekonferenz am Mittwoch das Baustellenmanagement von DB InfraGO heftig kritisiert. "Kurzfristige Baustellen, fehlende Abstimmungen und unklare Zuständigkeiten" seien kein Ausnahmezustand, sondern "gelebter Alltag". Sie fordern mehr zeitlichen Vorlauf, keine kurzfristigen Planänderungen, und ein Ende des "Zuständigkeits-Pingpong" bei der DB. Entsprechende Vorwürfe und Forderungen gibt es seit vielen Jahren, ohne dass sich erkennbar etwas zum Besseren geändert hätte. Die Medien zitieren Aussagen des Westbahn-Chefs, nachdem in Deutschland "Eisenbahn wie in der Steinzeit" praktiziert würde. Auch das Bundesverkehrsministerium kommt nicht gut weg. Die DB wehrt sich gegen den Vorwurf, das Schienennetz in Bayern vernachlässigt zu haben. Betroffene Fahrgäste werden ihre eigene Meinung dazu haben, ob die DB ihren Anspruch erfüllt, Reisende immer rechtzeitig und gut zu informieren. Norbert Moy vom Fahrgastverband PRO BAHN war bei der Pressekonferenz dabei und wird in den Presseartikeln zitiert. [el] |
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21-Jan-26 |  | Kleine Anfragen zu Bahnprojekten und Bahnanlagen |
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Vor einer Woche hatte der Tagesspiegel über fehlendes Geld für Bahnprojekte berichtet. Das offizielle Dookument des Bundestages mit der Antwort auf die entsprechende Frage (Nr. 13) war damals noch nicht online. Inzwischen kann man auch die anderen Antworten zum "Umsetzungsstand der Bahnprojekte des Bedarfsplans Schiene" nachlesen. Dem Eindruck, dass die fehlende finanzielle Deckung den Bahnausbau in Deutschland insgesamt verzögert, kann man sich nicht entziehen. Zwei weitere Kleine Anfragen drehen sich um bayerische Projekte. Während die Bundesregierung zu "Elektrifizierungsquote und Ausbauvorhaben" Auskunft gibt, hält das Bundesverkehrsministerium Angaben zum "Zustand von Bahnanlagen" für zu vertraulich, also nicht für die Öffentlichkeit geeignet. [el] |
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18-Jan-26 |  | Wenig S-Bahn-Verkehr in München an drei Wochenenden |
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An drei Wochenenden zwischen dem 24.1. und dem 8.2.2025 kommt es zu Einschränkungen im Münchner S-Bahn-Verkehr. Stark betroffen ist das Gebiet um den Ostbahnhof, aber auch im Westen wird der Verkehr deutlich ausgedünnt. Über die gesamte Stammstrecke fährt nur eine Linie, die aus der S6 im Westen und der S8 im Osten zusammengesetzt ist. Die S2 fährt von Westen bis Isartor. Die anderen Linienästen enden in Pasing, am Heimeranplatz, am Hauptbahnhof, am Ostbahnhof, in Trudering und in Giesing. Ersatzbusse verkehren vom Ostbahnhof über Leuchtenbergring und Berg am Laim nach Trudering. Mitte Februar schließen sich dann als Höhepunkt des Münchner Faschings Trambahnumleitungen wegen der sogenannten Sicherheitskonferenz an. [el] |
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