(Aktuelle) Meldungen zum öffentlichen Verkehr

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22-Feb-26 Fragebogen zu Problemen durch Generalsanierung
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) sucht nach Erfahrungen mit Bahnfahrten während der Generalsanierung der DB. Mittels eines kleinen Fragebogens werden Bahnreisende gebeten, mitzuteilen, ob sie von Verspätungen, Zugausfällen, Verkürzen des Zuglaufs, Problemen mit Ersatzverkehr oder sonstigen Problemen betroffen waren. Der Fahrgastverband PRO BAHN ist Mitglied beim vzbv und hofft auf eine rege Teilnahme an der Befragung.  [el]
 
20-Feb-26 Mehr Klarheit für Fahrgäste im Nordosten
In einer gemeinsamen Presseerklärung der Landesverbände Schleswig-Holstein/Hamburg und Berlin/Brandenburg fordert der Fahrgastverband PRO BAHN mehr Klarheit für Fahrgäste zum weiteren Fortgang der Generalsanierung Hamburg–Berlin. Betroffen sind dabei nicht nur die Fahrgäste im genannten Korridor, sondern auch alle, die auf Umleitungsstrecken wie Lübeck–Bad Kleinen oder Hamburg–Uelzen–Hannover unterwegs sind. Mit den zurzeit vorhandenen Aussagen der DB und ihrer Infrastruktursparte DB InfraGO können Fahrgäste ihre Reisen nicht verlässlich planen. PRO BAHN erwartet, dass in den nächsten Tagen und nicht erst am 13. März der neu geplante Endtermin und zumindest grob der Zuschnitt der Ersatzverkehre mitgeteilt wird. Ebenfalls sollten die neuen Zeitkorridore für die geplanten Bauarbeiten Lübeck–Bad Kleinen und Hamburg–Hannover festgelegt und veröffentlicht werden.  [el]
 
20-Feb-26 VRR kritisiert Ersatzverkehre
Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) zieht eine kritische Zwischenbilanz zum von DB InfraGO organisierten Schienenersatzverkehr (SEV) bei der Generalsanierung des Korridors Hagen–Köln. Der Verkehrsverbund und Aufgabenträger sieht wiederkehrende, strukturelle Mängel, die die Verlässlichkeit für die Fahrgäste spürbar beeinträchtigen. Bemängelt werden Ausfälle durch fehlendes Fahrpersonal, Fahrzeugmangel und zu geringe Platzkapazität, Busfahrer, denen die Ortskenntnis fehlt und die keine Auskünfte geben können, sowie insgesamt unzureichende Fahrgastinformation. Der VRR fordert daher umgehend ein wirksames Maßnahmenpaket bestehend aus einer robusten Reserveplanung für Personal und Fahrzeuge, nachweislichen Schulungen (Liniennetz, Ortskenntnis), konsequentem Einsatz der vereinbarten Bus Typen, durchgängig funktionierenden Außen- und Innenanzeigen sowie einem klar organisierten Haltestellenmanagement.  [el]
 
20-Feb-26 Vereinbarung deutsch-polnischer Bahnausbau
Der Fahrgastverband PRO BAHN und die deutsch-polnische Bahnintiative KolejDEPL begrüßen die Vereinbarung der zwischen dem polnischen und dem deutschen Verkehrsminister für Modernisierung und Ausbau der Schienenverbindungen zwischen Polen und Deutschland. Gleichzeitig ist die Vereinbarung in Fragen des Infrastrukturausbaus viel zu wenig ambitioniert. Es fehlen konkrete Ausbau- und Zeitpläne, vor allem für die Elektrifizierung und Kapazitätserweiterung grenzüberschreitender Strecken zwischen Deutschland, Polen und Tschechien. Ohne verbindliche Investitionspläne, strukturelle Reformen und schnellere Umsetzung drohe Deutschland aber im internationalen Bahnverkehr ins Hintertreffen zu geraten – mit negativen Folgen für Wirtschaft und Regionen wie die Lausitz oder Dresden.  [el]
 
19-Feb-26 Reaktivierungsaktion mit Crowdfunding
Am 3. Mai soll im Bereich Nördlingen, Wassertrüdingen und Wilburgstetten eine Sonderfahrt stattfinden. Ziel der Aktion ist es, die die Reaktivierungsbemühungen der Romantischen Schiene und der Hesselbergbahn voranzubringen. Zur Finanzierung der Sonderfahrt wurde durch PRO BAHN Bayern und regionale Initiativen ein Crowdfunding gestartet.   [el]
 
17-Feb-26 Mit dem Zug von Friedrichshafen nach Vorarlberg
Ab Dezember 2026 soll eine neue Regionalexpress-Linie von Friedrichshafen am Bodensee über Lindau-Reutin und Bregenz nach Schruns in Vorarlberg verkehren. Der Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt die Einrichtung dieser grenzüberschreitenden Linie. Erst letztes Jahr wurde eine Railjet-Verbindung von Frankfurt nach Wien über Lindau und Bregenz eingestellt. Laut Medienberichten sind auch die verbliebenen Züge zwischen Stuttgart und Zürich nicht gesichert, da die Verbindung aus Schweizer Sicht als zu unpünktlich gilt.  [el]
 
17-Feb-26 PRO BAHN für Deutschlandticket mit Foto
Der Fahrgastverband PRO BAHN unterstützt die Forderung nach einem einheitlichen Deutschlandticket mit Lichtbild und kritisiert die ablehnende Haltung des Verbands deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). PRO BAHN hat schon früher den doppelten Aufwand bei der Fahrkartenkontrolle mit Ticket oder Bahncard plus Personalausweis kritisiert. Die Pressemitteilung erläutert Optionen, ein Foto auch dann zu integrieren, wenn das Ticket via Smartphone-App angezeigt wird, und verweist auf Beispiele in anderen Ländern. Zum Thema "Digitaler Vertrieb" hatte PRO BAHN im letzten Herbst ein Positionspapier veröffentlicht.  [el]
 
17-Feb-26 Lieblingsbusfahrerin oder Eisenbahner mit Herz ...
... und wer möchte, kann sich an beiden Wettbewerben beteiligen. Etwas fortgeschrittener ist dabei die Aktion Eisenbahner mit Herz der Allianz pro Schiene. Dort kann man bis zum 17. März seine Stimme für die Kandidaten abgegeben. Bei der vom Fahrgastverband PRO BAHN initiierten Wettbewerb zur Wahl der Lieblingsbusfahrerin oder des Lieblingsbusfahrers hat man noch bis zum 31. Mai Zeit, um Vorschläge z.B. über ein Online-Formular einzureichen.  [el]
 
16-Feb-26 Generalsanierung Hamburg–Berlin dauert länger
Nachdem der Berliner Tagesspiegel bereits aus internen DB-Quellen berichtet hatte, hat die DB am späten Nachmittag eine Presseerklärung veröffentlicht. Das Winterwetter im Norden und Osten Deutschlands führt dazu, dass die DB InfraGO die Strecke Hamburg–Berlin nicht wie geplant zum 30. April wieder in Betrieb nehmen können. Ein neuer Termin wurde noch nicht genannt. Das Konzept für die verspätete Inbetriebnahme soll am 13. März bekanntgegeben werden. Wegen der Nutzung als Umleitungsstrecke sind Sanierungsarbeiten zwischen Hamburg und Hannover, die am 1. Mai beginnen sollten, ebenfalls betroffen.  [el]
 
13-Feb-26 Neubaustrecke Hamburg–Hannover und niedersächsische Realitätsverweigerung
In einer Presseinformation fordert die Initiative Deutschlandtakt vom Deutschen Bundestag, mehr Fachwissen über das zur Beschlussfassung vorliegende Bahnprojekt einer Schnellfahrstrecke zwischen Hamburg und Hannover einzusetzen, um der Realitätsverweigerung der niedersächsischen Landesregierung entgegenzutreten. Eine Aufzählung von Fakten und Rechercheergebnissen, die dem Bundestag zur Verfügung gestellt wurden, ist der Pressemitteilung beigefügt. Die Website zur Neubaustrecke Hamburg–Hannover wird inhaltlich gemeinsam von der Initiative Deutschlandtakt und dem Fahrgastverband PRO BAHN Niedersachsen e.V. getragen.  [el]
 

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