|
07-Nov-25 |  | Fuchstalbahn: Potenzialanalyse empfiehlt Reaktivierung |
|
1400 Fahrgäste pro Tag wird eine reaktivierte Fuchstalbahn zwischen Schongau und Landsberg befördern, sagt die vom Freistaat beauftragte Potenzialanalyse, wie unter anderem der Münchner Merkur berichtet. Mit dem Deutschlandticket sind es sogar 1500. Kenner der bayerischen Verkehrspolitik wissen aber, dass die Reaktivierung auch nach dem Überwinden dieser ersten Hürde noch lange keine „gmahde Wiesn“ ist. Noch viele Steine müssen aus dem Weg geräumt werden. Wir gratulieren den Mitstreitern vom AK Fuchstalbahn zu diesem Erfolg – ihr jahrelanges bürgerschaftliches Engagement hat sich gelohnt und PRO BAHN freut sich mit ihnen!
[nm] |
| |
|
06-Nov-25 |  | Sperrung Pegnitztal dauert länger |
|
Die Sperrung der Bahnstrecke zwischen Hersbruck und Pegnitz wird voraussichtlich bis Mitte 2026 dauern. Für den Mitte September wegen maroder Brücken plötzlich gesperrte Streckenabschnitt hatte die DB zunächst eine Schätzung bis Februar angegeben, die sie jetzt korrigieren musste. Die Ersatzverkehre für Verbindungen zwischen dem Raum Nürnberg und Bayreuth bzw. Marktredwitz sind den aktuellen Meldungen der DB und der Fahrplanauskunft zu entnehmen. [el] |
| |
|
05-Nov-25 |  | Peter Buchner verstorben |
|
Peter Buchner war seit 2009 Chef der Berliner S-Bahn und hat das Unternehmen damals aus einer schweren Krise geführt. Peter Buchner war aber auch Mitglied des Gründungsvorstands des Landesverbands Bayern von PRO BAHN und vorher kurzzeitig kommisarischer Landesgeschäftsführer. Gestern ist Peter Buchner im Alter von nur 58 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben. Nicht nur viele seiner Kollegen im Bahnbereich trauern um ihn, sondern auch diejenigen, die ihn in seiner aktiven Zeit beim Fahrgastverband PRO BAHN kannten. Peter Buchner hinterlässt Frau und Sohn. Seinen Angehörigen gilt unser Beileid. Würdigungen findet man in den Berliner Medien (Berliner Zeitung, Tagesspiegel, RBB24). [el] |
| |
|
03-Nov-25 |  | Ausbauprogramm S-Bahn Nürnberg |
|
Wie in den Jahren 2021 bis 2024 für den Großraum München veranstaltet der Freistaat Bayern auch für Nürnberg Dialogforen zum Bahnausbau (Meldungen 2024 für München und für Nürnberg). Für 2025 fand dies letzte Woche statt. Neu untersucht wurden S-Bahn-Verlängerungen nach Steinach, Ebermannstadt und Ebern. Geprüft wurde zudem die Umwandlung der S-Bahn nach Hilpoltstein in eine Express-S-Bahn, sowie neue Express-S-Bahn-Linien nach Markt Erlbach und Crailsheim. Der Einsatz von Akku-Hybrid-Fahrzeugen wurde nach Windsbach, Rothenburg o.d.T. und Wilburgstetten untersucht. Als "Vision Großknoten Fürth–Nürnberg" wurde der Vorschlag einer Neustrukturierung der Schieneninfrastruktur zwischen den Städten eingebracht. Als "sollte nicht weiterverfolgt werden" lehnten die Gutachter die Express-S-Bahn Hipoltstein sowie einige vorgeschlagene Stationen (u.a. eine große P+R-Anlage Feucht-West im Bereich Schnellfahrstrecke/A9) ab. Für die Strecken nach Ebermannstadt und Ebern strebt der Freistaat zzt. eine Bedienung mit Akku-Zügen als Regionalbahn statt S-Bahn-Betrieb an. Als öffentlich verfügbare Informationen gibt es eine Pressmitteilung, eine Präsentation sowie die Infrastrukturseite des Verkehrsministeriums. Im Gegensatz zu den Vorjahren hatte auch ein Vertreter von PRO BAHN Gelegenheit am Dialogforum teilzunehmen. [el] |
| |
|
30-Okt-25 |  | Absage der Werrabahn-Reaktivierung als Tiefpunkt der Bahnpolitik |
|
Seit vielen Jahren unterstützt der Fahrgastverband PRO BAHN die Reaktivierung der Werrabahn zwischen Thüringen und Bayern. Bisher wurde auch von den thüringischen Landesregierungen der Eindruck erweckt, die Reaktivierung der Werrabahn sei ihr erklärtes Ziel. Letzte Woche beantwortete der zuständige Minister eine parlamentarische Anfrage dann plötzlich dahingehend, dass eine Reaktivierung "angesichts gegenwärtig wichtigerer Prioritäten bei der Sanierung bestehender Infrastrukturen jedoch nicht realistisch" sei. Der Fahrgastverband PRO BAHN sieht in dieser Kehrtwende "mutlose Politik" und eine Benachteiligung des ländlichen Raums durch die gegenwärtige Landesregierung. In einer Pressemitteilung wird die aktuelle Aussage des Ministers als "Tiefpunkt in der Bahnpolitik Thüringens" bezeichnet. [el] |
| |
|
29-Okt-25 |  | Endlich da - die neue PRO BAHN Post |
|
Die Novemberausgabe der PRO BAHN Post aus Oberbayern enthält wieder lesenswerte Beiträge. Ganz aktuell sind Forderungen, die sich aus der Münchner Entscheidung für eine Olympia-Bewerbung ergeben. Eine besondere Ehrung erfuhr unser Mitglied Karl Bürger in Form der Bürgermedaille seiner Heimatgemeinde. Andere Mitglieder von PRO BAHN berichten über den Besuch der Baustelle des Brennerbasistunnels, oder trafen sich zu thematischer Arbeit rund um Tarife und Touristik in Stockach (dazu gibt es online einen längeren Reisebericht). Und auch bei den Schienentagen in Meiningen, die in Kürze stattfinden, wird man PRO-BAHN-Mitglieder treffen. Nicht fehlen darf der Bericht über die Mitgliederversammlung des Landesverbands Bayern mit Vorstandswahlen, neuem Vorsitzenden, und einen interessanten Fachvortrag. Kurznachrichten und Terminhinweise runden das Heft ab. [el] |
| |
|
28-Okt-25 |  | Stammstreckensperrungen München - weiter geht's |
|
Die S-Bahn München hat ihr bisherige Baustellenvorschau durch einen Newsletter Großbaumaßnahmen ersetzt. Nachdem hier am 8. Oktober und am 22. Oktober auf im Herbst heraufziehendes Unheil hingewiesen wurde, kann man die Fortsetzung nun dem Newsletter für November entnehmen. Nach der 10-tägigen Komplettsperre Anfang November im Westen der Stammstrecke, folgt die nächste Wochenendsperrung vom 14.11. abends bis zum 17.11. frühmorgens. Dabei ist insbesondere der Münchner Osten rund um den Ostbahnhof betroffen, aber natürlich sind auch die S1 und einige Westäste wieder dabei. Ab 20.11. (S8) bzw. 21.11. (S1) verkehren dann über das Wochenende keine S-Bahnen zum Flughafen. Und nachdem die DB es schafft, zum Beginn der Kölner Weihnachtsmärkte den dortigen Hauptbahnhof weitgehend zu stillzulegen, will München nicht nachstehen: Zum ersten Adventssonntag am 30.11. ist die Stammstrecke von Samstagabend bis zum Montagmorgen gesperrt. Weitere Baustellen und Sperrungen im S-Bahn-Netz wie immer auf der Baustellensseite. Was im Rest des Advents passiert, bleibt abzuwarten. [el] |
| |
|
27-Okt-25 |  | Verkehrsprojekte für Olympia in München |
|
Gestern haben die Münchner Bürger entschieden, dass die Stadt sich für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 bewirbt. Die Bewerbung wird vom Freistaat Bayern unterstützt. Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert, dass die Verkehrsprojekte, die immer als Pluspunkt für eine Olympia-Bewerbung genannt wurden, jetzt auch wirklich angegangen werden. Eine im Vorfeld gemachte Studie nennt die nötigen Schwerpunkte, u.a. acht Projekte im Trambahnbereich. Außerdem soll der Bau der Trambahn-Nordtangente durch den Englischen Garten und eine Tramstrecke durch das neue Olympische Dorf realisiert werden. Damit bis 2040 alle Strecken fertig sind, erwartet PRO BAHN: "Ab sofort muss jedes Jahr eine Strecke fertig geplant, eine Strecke vom Stadtrat gebilligt, eine Strecke von der Regierung von Oberbayern genehmigt, eine Strecke neu gebaut und dann für den Betrieb freigegeben werden". [el] |
| |
|
26-Okt-25 |  | Warten auf die Fuchstalbahn |
|
Mit einer humorvollen Aktion haben vor kurzem unsere Mitstreiter vom AK Fuchstalbahn der UIP darauf aufmerksam gemacht, dass sie schon seit zwei Jahren auf die Ergebnisse der Potentialanalyse warten. Unter anderem haben dazu
die Schongauer Nachrichten und das das Landsberger Tagblatt berichtet.
[nm] |
| |
|
22-Okt-25 |  | Weitere Zumutungen für Fahrgäste der S-Bahn München |
|
Als ob es noch nicht genug Zumutungen gäbe, gibt es weitere schlechte Nachrichten für die Fahrgäste im Raum München. Wie bereits gemeldet, gibt es zwischen dem 31.10. und dem 10.11. eine Stammstreckensperrung als Bestandteil einer größeren Sperrorgie. Davon betroffen ist auch die S1, die von außen kommend bereits in Moosach wendet. Der Münchner Verkehrsgesellschaft MVG ist es nun gelungen, an Wochenenden mit der U2 auch die naheliegende Alternative ab Hauptbahnhof zu sperren. Zusammen mit der Baustellensituation am Hauptbahnhof ergeben sich deutlich verlängerte Reisezeiten, insbesondere wenn man den von der DB-Fahrplanauskunft empfohlenen 3-Minuten-Sprint von der Tram in Moosach vermeiden will. Wie heute bekannt wurde, sind ab nächster Woche zudem zwei Haltestellen der S2 nach Erding nur noch per Bus erreichbar. Bei einer Inspektion wurden "Schäden am Gleis" festgestellt, so dass DB InfraGO die Streckengeschwindigkeit für die Zeit bis Juni 2026 reduziert hat. Das fragile Fahrplangebilde der S-Bahn erfordert als Folge das Auslassen der Stationen St. Koloman und Aufhausen. [el] |
| |