Aktuelle Meldungen zum öffentlichen Verkehr
| 27-Okt-26 | ![]() | Mitglied bei PRO BAHN werden |
| Mitglied im Fahrgastverband PRO BAHN zu sein, hat sich bei Interesse für Bahn, Bus und Verkehrspolitik schon immer gelohnt. Jetzt lohnt sich es aber besonders, Mitglied zu werden. Neben einer Beitragsermäßigung gibt es auch noch ein kleines Geschenkpaket. Die anderen Vorteile wie Mitarbeit in Fachgremien oder Austausch bei Treffen und Stammtischen von PRO BAHN, Teilnahme an regionalen Exkursionen und Fachveranstaltungen, und der Bezug des Magazins "der Fahrgast" bleiben natürlich bestehen. [el] | ||
| 26-Okt-26 | ![]() | S-Bahn oder Regionalbahn nach Elmshorn? |
|
Der Streckenabschnitt zwischen Elmshorn und Pinneberg soll viergleisig ausgebaut werden. Eine Untersuchung des Landes Schleswig-Holstein kam zu dem Schluss, dass nur mit einer Verlängerung der Hamburger S-Bahn bis Elmshorn die Wirtschaftlichkeit der Ausbaumaßnahme gegeben ist, und nur so Fördermittel des Bundes fließen. Die Entscheidung, mit dieser S-Bahn-Variante weiterzuplanen, stieß teilweise auf Unmut, weil sich viele Pendler eine schnellere Regionalbahnverbindung wünschen. Nach Meinung des Fahrgastverbands PRO BAHN liegt die unzureichende Wirtschaftlichkeit der Regionalbahnlösung auch daran, dass südlich von Pinneberg bereits die S-Bahn verkehrt und daher dort für Fern-, Güter- und Regionalverkehr nur zwei Gleise zur Verfügung stehen. PRO BAHN fordert Schleswig-Holstein und Hamburg auf, im Interesse der Pendler ein gemeinsames Angebotskonzept für den Abschnitt Elmshorn–Pinneberg–Hamburg zu entwickeln, das auch die Reaktivierung der Strecke nach Uetersen und der Hamburger Güterumgehungsbahn im Personenverkehr umfasst, und daraus dann den dafür nötigen Infrastrukturausbau abzuleiten. [el] | ||
| 25-Okt-26 | ![]() | Alstom-Züge für Norddeutschland - irgendwann |
| Ebenso wie Niedersachsen/Bremen hatte auch Schleswig-Holstein neue Züge bei Alstom bestellt (Coradia Max). Und ebenso wie in Niedersachsen/Bremen (siehe auch PRO BAHN März 2025 und NDR vom 8.10.) kann Alstom nicht liefern, so dass sich der für Ende 2027 geplante Einsatz der Züge zunächst um ein Jahr verzögert (NDR vom 21.10.). Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert den Hersteller Alstom dafür, dass eine pünktliche Lieferung der neuen Triebzüge nicht möglich ist. Die Ausschreibung hatte im März 2022 begonnen, und Alstom hatte im Juli 2023 den Zuschlag erhalten. In Niedersachsen wurden die Züge bereits 2021 für einen Einsatz ab Ende 2024 bestellt. Für die dort geplanten Züge gab Alstom Verzögerungen erstmals im Dezember 2022 bekannt. Seidem hat sich die Lieferung alle paar Monate weiter verzögert und ist nun vier Jahre zu spät dran. [el] | ||
| 25-Okt-26 | ![]() | Mitgliederversammlung PRO BAHN Hessen |
| Am 24.10. fand in Kassel die Mitgliederversammlung der Fahrgastverbands PRO BAHN Hessen statt. Dabei wurde auch der Vorstand der Landesverbands neu gewählt. Thomas Kraft bleibt Vorsitzender von PRO BAHN in Hessen; Klaus Zecher und Uwe Schuchmann wurden als stellvertretende Vorsitzende gewählt. Desweiteren sind im Vorstand: Klaus Elmer als Kassenwart, Alexandra Hamel-Bahr als Schriftführerin, sowie Werner Filzinger, Bernd Rohrmann und Samuel Christoph Kambor-Jacob. Auf der Versammlung wurden auch inhaltliche Forderungen aufgestellt wie ein Beteiligungsforum für Sanierung und Ausbau der Main-Weser-Bahn, die Neuaufstellung der ÖPNV-Finanzierung, und eine Reaktivierung der Bahn nach Bad Orb. [el] | ||
| 23-Okt-26 | ![]() | SPNV-Angebotsqualität zwischen Berlin und der Lausitz |
| Die Regionalgruppe Lausitz des Fahrgastverbands PRO BAHN hat einen Text zu "Möglichkeiten zur Verbesserung der Angebotsqualität im SPNV zwischen Berlin und der Lausitz" veröffentlicht. Es werden sowohl die Schieneninfrastruktur als auch Angebot und Qualität im SPNV betrachtet. Die vorgeschlagenen Lösungsansätze wurden bereits im Brandenburger Verkehrsministerium vorgestellt und mit dem Minister sowie einer Abgeordeten diskutiert. [el] | ||
| 20-Okt-26 | ![]() | Transparenz bei DB-Preisen gefordert |
|
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) kritisiert, dass die in der Werbung genannten Preise für DB-Sparangebote häufig nicht mit den bei der Buchung real verfügbaren Tickets übereinstimmt. Außerdem weist der vzbv darauf hin, dass das Versprechen, die Preise im Fernverkehr nicht zu erhöhen, von 2025 auf 2026 nicht eingehalten wurde. Dadurch dass die Verfügbarkeit günstiger Sparpreise reduziert wurde, ergab sich in vielen Fällen eine teils deutliche Preissteigerung. Der vzbv bezeichnet die DB-Preisbildung als "Tarifdschungel" und fordert ein "transparenteres Preissystem". Dass auch bei Umleitungen wegen Bauarbeiten die Fahrgäste zusätzlich zur Kasse gebeten werden, zeigt ein aktuelles Beispiel in Frankfurt, wo durch das Nicht-Anfahren des Hauptbahnhofs zusätzliche Kosten für die S-Bahn entstehen (LinkedIn, Bluesky). Hintergrund ist dabei die schlecht gemachte Preisbildung beim Umstieg ICE/Nahverkehszüge. Teilweise führen Baustellen auch zur Nicht-Verfügbarkeit durchgehender Fahrkarten. [el] | ||
| 19-Okt-26 | ![]() | Nachhaltiger Tourismus braucht einen starken öffentlichen Verkehr |
| Am vergangenen Wochenende haben die beiden Fachausschüsse "Tarife und Fahrgastrechte" sowie "Tourismus" des Fahrgastverbands PRO BAHN gemeinsam auf Usedom getagt. Unter dem Motto "Nachhaltiger Tourismus braucht einen starken öffentlichen Verkehr" wurde im Rahmen der Tagung eine Resolution verabschiedet, die auf folgende Punkte näher eingeht: Bahnverbindungen in touristischen Regionen ausbauen und reaktivieren, Gästekarten mit umfassender ÖPNV-Nutzung anbieten, einheitliche und verständliche Tarife schaffen, digitale und analoge Angebote gleichermaßen sichern, grenzüberschreitenden Verkehr stärken, sowie Fernverkehr und internationale Fahrkartenangebote verbessern. Als Fazit fordert PRO BAHN Politik, Verkehrsunternehmen, Kommunen und Tourismusorganisationen auf, den öffentlichen Verkehr als festen Bestandteil einer nachhaltigen Tourismusstrategie zu stärken. [el] | ||
| 17-Okt-26 | ![]() | Plan für verlässliche SPNV-Planung |
| Der Bundesverband Schienennahverkehr reagiert auf beispielsweise für den Knoten München entstandene Diskussionen, welche Züge bei überlasteten Schienenwegen Vorrang bei der Trassenvergabe haben sollen. Dazu wurde ein "5-Punkte-Plan zum Schutz des Nahverkehrs" vorgestellt (Pressemitteilung). Neben dem Stationsausbau für längere Züge wird gefordert, den Deutschlandtakt als Ziel festzuschreiben und die nötigen Projekte umzusetzen. Taktverkehre und Deutschlandtakt sollen in der nationalen Umsetzung der EU-Kapazitätsverordnung verankert werden. Der Mix der Verkehrsarten bei überlasteten Strecken soll durch externe Gutachter festgelegt werden; der SPNV als Daseinsfürsorge dabei geschützt werden. Bei der Fahrplanerstellung (§52 ERegG) soll der Bund DB InfraGO anweisen, dem SPNV Priorität zu geben. Trassen weniger aufgrund der zu erzielenden Einnahmen zu vergeben, käme wohl auch dem bisher wirkungslosen Gemeinwohlanspruch von DB InfraGO entgegen. [el] | ||
| 16-Okt-26 | ![]() | Die Lieblingsbusfahrer/-innen 2026 |
| Stellvertretend für die rund 100.000 Busfahrerinnen und Busfahrer, die täglich auf deutschen Straßen im Einsatz sind, wurden in diesem Jahr fünf Fahrerinnen und Fahrer aus dem gesamten Bundesgebiet als „Lieblingsbusfahrer:innen 2026“ prämiert. Der gemeinsam vom Fahrgastverband PRO BAHN, DB Regio, dem Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (bdo) und dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) getragene Wettbewerb rückt damit die Menschen am Steuer in den Mittelpunkt, die mit Freundlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und Umsicht den Alltag der Fahrgäste vorbildlich prägen. Weitere Informationen zu Wettbewerb sowie Stimmen von der Preisverleihung gibt es in einer Pressemitteilung. Die Preisträger und ihre Geschichten werden auf den Seiten des Wettbewerbs ausführlicher gewürdigt. [el] | ||
| 15-Okt-26 | ![]() | Ansbach ist Bahnhof des Jahres 2026 |
| Der Bahnhof des Jahres 2026 steht im mittelfränkischen Ansbach. Die Jury des Wettbewerbs, in der auch der Fahrgastverband PRO BAHN vertreten ist, lobt den Bahnhof als "gelungenes Gesamtpaket". Hervorgehoben werden die Verknüpfung zu anderen Verkehrsmitteln, die Serviceangebote und die Aufenthaltsqualität. Ein paar Verbesserungsvorschläge zur Bahnhofsgestaltung und zum Busbahnhof gibt es auch. Der bayerische Verkehrsminister freut sich über die achte Auszeichung eines Bahnhofs in Bayern. [el] | ||


