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Fahrgastverband PRO BAHN

Der Fahrgastverband PRO BAHN ist ein unabhängiger und gemeinnütziger Verbraucherverband im Verbraucherzentrale-Bundesverband und vertritt die Interessen der Fahrgäste des öffentlichen Fern- und Nahverkehrs.

Ganz Aktuell

17-Sep-26
Neubaustrecke Hannover - Hamburg
Auf Antrag der Regierungsfraktionen wollen Verkehrsausschuss und Bundestagsplenum nächste Woche die von der DB vorgeschlagene Trasse für eine Neubaustrecke Hannover–Hamburg als Grundlage für das Neubauprojekt beraten und beschließen. Der Fahrgastverband PRO BAHN lobt die Koalition dafür, dass sie gegen Widerstände das Projekt unterstützt, und so die benötigte Mehrkapazität für Regional- und Güterverkehr sowie für einen Fernverkehr im Deutschlandtakt schafft. PRO BAHN fordert, die Regionalhalte in Soltau und Bergen verbindlich festzulegen, und erwartet eine Finanzierung der zusätzlichen Maßnahmen bei der Bestandsstrecke und beim Lärmschutz, die andere Projekte des Deutschlandstaktes nicht belastet. Die Bundestagsdebatte soll am 24.9.2026 ab 19.45 Uhr live im Streamingangebot des Bundestags zu sehen sein.  [el]

17-Sep-26
Greenpeace, Ticketpreise und ÖPNV-Angebot
Wie bereits 2023 hat Greenpeace unter dem Titel "Public Transport & Climate Tickets in Europe" einen Vergleich zwischen europäischen Staaten angestellt. Da ein Fokus auf dem Ticketpreis liegt, haben die Preiserhöhungen beim Deutschlandticket für Deutschland eine etwas schlechtere Bewertung gebracht. Dementsprechend fordert Greenpeace Preissenkungen beim Deutschlandticket.
Bekanntlich legt der Fahrgastverband PRO BAHN neben der Bezahlbarkeit von Fahrten im öffentlichen Verkehr auch starken Wert auf den Ausbau des Angebots. Ein Vergleich zwischen Hauptstädten, den Greenpeace auch anstellt, ist da wenig aussagekräftig, da die Defizite eher in Regionen mit geringerer Bevölkerungsdichte zu finden sind. Feststellbar ist aber auch in Großstädten, dass das momentane Krisengefühl zum Reduzieren des ÖPNV-Angebots genutzt wird, obwohl Einsparungen dort die Bevölkerung stark treffen. Die Bundesregierung will unterdessen Benzin subventionieren, um Autofahrer und Mineralölkonzerne zu erfreuen. Benzin billiger machen, aber Preiserhöhungen beim Deutschlandticket festschreiben, ist wohl typisch für die derzeitige Bundespolitik.  [el]

16-Sep-26
Verschiebung der Korridorsanierung zwischen Hannover und Berlin
Die Landesverbände Berlin/Brandenburg und Niedersachsen/Bremen des Fahrgastverbands PRO BAHN fordern eine Verschiebung der Korridorsanierung zwischen Hannover und Berlin. Anlass dafür ist die Bekanntgabe der jüngsten Planungen für die Ersatzverkehre, die aus Sicht der Fahrgastvertreter völlig inakzeptabel sind. Sowohl die weitgehende Abkopplung Wolfsburgs und der Berliner Vororte vom Bahnverkehr als auch die Verlängerung der Fahrzeiten zwischen dem Ruhrgebiet und Berlin von 80 Minuten für mehr als ein Jahr sind unzumutbar. Nach Auffassung von PRO BAHN darf die Streckensperrung Berlin–Hannover erst erfolgen, nachdem eine parallele Ausweichstrecke fertig elektrifiziert ist. Zudem müssen für die Anbindung Braunschweigs und Wolfsburg während der Bauzeit bessere Lösungen gefunden werden. Auf der Schnellfahrstrecke soll ETCS Level 2 installiert werden, um weitere Sperrungen nach Abschluss der Korridorsanierung zu vermeiden.  [el]

15-Sep-26
Keine Rückkehr zur Bahnsteigsperre
Der Fahrgastverband PRO BAHN lehnt Zugangskontrollen zu den Bahnsteigen deutscher Bahnhöfe ab. Bundesverkehrsminister Steffen Bilger hält es für sinnvoll, den Weg zum Gleis im Fernverkehr an eine gültige Fahrkarte zu knüpfen, verweist auf Frankreich und Großbritannien und begründet das mit Angriffen auf die Verkehrsinfrastruktur. Eine Fahrkartenschleuse hält keinen Täter fern, sie hält Fahrgäste auf. Die Frage ist in Deutschland erst vor kurzem ausführlich geprüft und verworfen worden. Eine Neuauflage der Debatte ist unnötig.  [el]

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