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21-Okt-24 |  | Wachwechsel im bayerischen Landesvorstand von PRO BAHN |
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Am 11. Oktober fand in Aschaffenburg die Mitgliederversammlung des Fahrgastverbands PRO BAHN Bayern statt. Bei den Vorstandswahlen trat der bisherige Vorsitzende Professor Lukas Iffländer nicht mehr an. Neu gewählt als Vorsitzender von PRO BAHN Bayern wurde Marco Kragulji aus Brannenburg. Marco war bisher einer der stellvertretende Vorsitzenden. Weitere stellvertretende Vorsitzende sind Norbert Moy aus Weilheim und neu Jörg Lange aus Mering. Schatzmeister bleibt Timm Kretschmar aus Sachsen bei Ansbach. Als Beisitzer wurden Siegfried Lemmer aus Möhrendorf und Jörg Schäfer Neuendettelsau bestätigt. [el] |
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20-Okt-24 |  | PRO BAHN München zu Olympia-Studie |
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Mcube – das ist eine Art Ableger der TU München – hat zusammen mit der Stadt München eine "Kurzanalyse zur Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit der Olympia Bewerbung 20XX in München" veröffentlicht (Meldung Mcube, Meldung Stadt München, Langfassung, Kurzfassung). Hintergrund ist ein Bürgerentscheid am 26.10. zum Thema Olympiabewerbung, zu dem die Stadt München eine umfangreiche Kampagne gestartet hat. Die Ergebnisse der Mcube-Analyse enthalten auch mehrere Aussagen zur Infrastruktur des öffentlichen Verkehrs, die Maßnahmen in diesem Bereich gegenüber "teuren Großprojekten oder wenig nachhaltiger Sportstätten" priorisieren. In einer Pressemitteilung weist der Fahrgastverband PRO BAHN darauf hin, dass es von der Politik gegenteilige Aussagen zur Thematik gibt, und fordert entsprechende Klarstellungen. PRO BAHN sieht ein grundsätzliches Problem darin, dass die Politik behauptet, selbst eine eher reiche Stadt wie München sei auf eine Sonderfinanzierung mittels Olympia angewiesen, statt auf normalem Weg wichtige Maßnahmen durchzuführen. Die Zukunft städtischer Infrastruktur sollte nicht von Entscheidungen des IOC abhängen. [el] |
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13-Okt-24 |  | Münchner Westtangente später |
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Zuletzt hatte die Münchner Verkehrsgesellschaft MVG eine Teileröffnung der Trambahn-Westtangente zwischen Agnes-Bernauer-Straße und Ammerseestraße für Dezember geplant. Dieser Termin wurde jetzt gekippt. Der Streckenabschnitt soll nun am 27.2.2026 in Betrieb gehen. Fotos vom Baugeschehen gibt es beim Tramreport. Die seit 1. Juni gesperrte Trambahnlinie 19 nach Pasing soll ab 20.12.2025 wieder fahren. Hierfür war ursprünglich ein Termin im vergangenen September vorgesehen. Dass noch vor der Kommunalwahl am 8.3.2026 irgendwo etwas auf der Westtangente fährt, ist für die Rathauskoalition wichtig, da im Koalitionsvertrag (Seite 14, "Tram: In dieser Wahlperiode bauen wir ...") viel mehr versprochen war. Ebenso wenig ist es ein Ruhmesblatt, dass fast während der gesamten Wahlperiode (von Ende 2020 bis Mai 2025) die Tram nicht in der Inneren Wiener Straße und über die Ludwigsbrücke fahren konnte. Während es 2020 von der MVG noch angepasste Liniennetzpläne gab, hält man nun das Baugeschehen für "zu dynamisch" um eine solche Übersichtsinformation den Fahrgästen zur Verfügung stellen zu können. [el] |
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13-Okt-24 |  | Ersatzkonzept Generalsanierung Nürnberg–Regensburg |
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Die Bayerische Eisenbahngesellschaft BEG und die Deutsche Bahn AG haben heute Pressemitteilungen veröffentlicht, in denen das Ersatzkonzept während der Generalsanierung des Korridors Nürnberg–Regensburg beschrieben wird. Die Sperrung erfolgt vom 6.2.2026 bis zum 10.7.2026. Wegen Umleiterverkehren sind sind außerdem vom 6.2.2026 bis zum 13.6.2026 die Donautalbahn zwischen Neustadt und Regensburg und die Bahnstrecke Landshut–Plattling betroffen. Die DB hat eine spezielle Seite zu den Ersatzverkehren und informiert allgemein über Generalsanierungen in Bayern. Für den Regionalverkehr gibt es bei der BEG eine Skizze der Ersatzlinien; Fernverkehrszüge enden in Nürnberg oder werden über Ingolstadt umgeleitet. Ein zusätzliches Zugpaar verkehrt zwischen München und Wien über Landshut, Regensburg und Passau. [el] |
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08-Okt-24 |  | Direkte Umleiterzüge von Nürnberg nach Hof |
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Nach der Sperrung der Bahnstrecke Hersbruck–Pegnitz wegen Brückenschäden gab es bisher nur Ersatzverkehr mit Bussen. Ab dem 13. Oktober solle zusätzlich direkte Züge von Nürnberg nach Hof verkehren, die den gesperrten Abschnitt umfahren. Die Züge sind im Auskunftssystem auch mit RE31 bezeichnet, halten laut momentanen Datenstand der DB-Auskunft nicht in Weiden, und bringen zwar keinen großen Zeitgewinn, aber sicher einen Komfortgewinn. Weitere Änderungen der Daten im Auskunftssystem sollten nicht ausgeschlossen werden. Für das Datum, ab dem die Fahrt über die normale Strecke wieder möglich sein soll, prognostiziert die DB jetzt Februar 2026. [el] |
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08-Okt-24 |  | Münchner Stammstrecke mehrfach gesperrt |
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Vom kommenden Freitagabend an bis frühen Montagmorgen gibt es auf der S-Bahn-Stammstrecke nur ein reduziertes Programm und der Abschnitt zwischen Ostbahnhof und Giesing wird komplett gesperrt. Betroffen von den Einschränkungen sind S1, S3, S4 und S5. Vom 17. bis 20. Oktober folgt eine Komplettsperre des S-Bahn-Tunnels und der Abschnitte bis Riem, Trudering und Giesing. Zwischen Pasing und Hauptbahnhof fahren nur die S6 (ohne Halt) und Busse; die S8 fährt über den Südring. Eine weitere Teilsperre erfolgt vom 24. bis 27. Oktober. Betroffen sind dann S2, S4 und S6. Vom 31.10. bis 10.11. gibt es eine zehntägige Komplettsperre im Westteil der Stammstrecke und reduzierten Verkehr im Tunnel. Dazu sind die Informationen auf der Baustellenseite unvollständig, aber in einer Pressemitteilung ist einiges erkennbar. Dort sind auch weitere Sperrungen im Außenbereich genannt. Der Desasterplan, eine zweite Stammstrecke zu bauen, wirkt sich von Jahr zu Jahr schlimmer auf den S-Bahn-Betrieb aus, wobei die Zahl der Jahre, in denen die Fahrgäste das ertragen müssen, sich ja locker verdoppelt hat. Bei der Koordination der Baustellen kommt der Faktor Fahrgastinteresse anscheinend nicht vor. [el] |
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02-Okt-24 |  | Erster Spatenstich für Tram Münchner Norden |
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Der Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt den offiziellen Baustart der Tram Münchner Norden heute. Damit wird für die die 15.000 künftigen Bewohner des Stadtteils Neufreimann im Bereich der früheren Bayernkaserne ab 2029 eine gute Verkehrsanbindung geschaffen. Zunächst wird die bestehende Tramlinie 23 von Schwabing Nord über Neufreiman zur U-Bahn-Station Kieferngarten verlängert. Später kommt die Anbindung zur U2 an der Station "Am Hart" hinzu, und langfristig folgt ein Ringschluss zum Petuelring mit einer weiteren Verbindung Richtung Innenstadt. PRO BAHN fordert anlässlich des Baubeginns, dass der Tram-Cityring in die höchste Kategorie im Nahverkehrsplan nachrückt. Diese Strecke verbindet unter anderem Silberhornstraße, Goetheplatz und Hauptbahnhof und wird derzeit von den Buslinien 58/68 bedient. Eine Aufwertung zu einer Tram führt zu höherer Kapazität und verbessert die Nachfrage, da Trambahnen allgemein attraktiver als Busverbindungen sind. [el] |
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25-Sep-24 |  | Neue PRO BAHN Post erschienen |
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Die negative Entwicklung bei Fahrzeiten, neue Fahrzeuge für die S-Bahn, zwei kleinere Bahnjubiläen, sowie die geplante Einstellung des Fernverkehrs zu den Tourismusregionen der bayerischen Alpen sind die Hauptthemen der gerade neu erschienenen PRO BAHN Post aus Oberbayern. Die bundesweiten Bahnturbulenzen der letzten Wochen sind dann eher in den Kurznachrichten abgebildet, die auch nochmals einen Hinweis auf die Landesmitgliederversammlung enthalten. Terminhinweise für Oberbayern und darüber hinaus gibt es wie immer auf den letzten beiden Seiten. [el] |
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22-Sep-24 |  | Münchner Stammtisch von PRO BAHN |
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Es ist wieder soweit: Übermorgen, am Mittwoch den 24.9.2025 ab 19 Uhr, ist Stammtisch von PRO BAHN in München. Wie in den letzten Monaten treffen wir uns auch diese Woche in der Gaststätte Harlachinger Gartenstadt in der Naupliastraße 2 direkt an der U-Bahn-Station Mangfallplatz. Wer bisher noch nicht genug Themen für eine Diskussionsrunde hatte, hat sie heute Vormittag direkt vom Bundesverkehrsminister geliefert bekommen. Zum Nachlesen oder Anschauen findet man das Event verlinkt auf unserer Aktuell-Seite und mehr dazu natürlich auf unserem Social Media Kanal @bahnoev (z.B. via Mastodon). Wie immer sind nicht nur Mitglieder von PRO BAHN gern gesehen, sondern auch Gäste, die gerne etwas zu Bus und Bahn erfahren oder einbringen möchten. [el] |
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19-Sep-24 |  | Bahninfrastruktur zerbröselt - der DB-Konzern auch |
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Am Beispiel der kurzfristig gesperrten Pegnitzbrücken zwischen Nürnberg und Bamberg kritisiert der Fahrgastverband PRO BAHN den Zustand des deutschen Schienennetzes. Die Deutsche Bahn hatte gestern die Streckensperrung ab heute angekündigt und die Fahrgäste auf Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Hersbruck und Pegnitz verwiesen. Für den Raum Bayreuth bedeutet diese plötzliche Sperrung der Franken-Sachsen-Magistrale einen "Offenbarungseid" von Bund und Bahn. Unterdessen hat die Süddeutsche Zeitung gemeldet, dass die Deutsche Bahn in naher Zukunft die Strategie der Streckensperrungen deutlich ausweiten will, und der Spiegel beschuldigt die DB, die Pünktlichkeitsstatistik dadurch aufzupolieren, dass man bewusst Fernzüge ausfallen lässt. Der DB-Konzern scheint immer stärker aus dem Ruder zu laufen – ohne merkliche politische Kontrolle. [el] |
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