Schwerpunkte des RV Oldenburger Land


Schwerpunkte seiner Arbeit in der nächsten Zeit:
  • Sanierung der Bahnstrecke Hude-Nordenham.
  • Wiedereröffnung des Haltepunktes Kirchhammelwarden auf der
    Strecke Hude-Nordenham.
  • Wiedereröffnung des Fahrkartenverkaufs im Nordenhammer Bahnhof
    und Öffnung der Wartehalle für die Fahrgäste.
  • Verbesserung der Spätverbindungen von Bremen nach Oldenburg
    und Nordenham (Anschluss an den RE von Hannover).
  • Einrichtung eines DB- Haltepunktes in Oldenburg Wechloy, damit die
    Universität Oldenburg mit ihren vielen Besuchern besser an den
    ÖSPNV angeschlossen wird Außerdem ist in der Nähe ein riesiges
    Einkaufzentrum was davon ebenfalls ,wie die Bahn, profitieren würde.
  • Kritische Begleitung des neuen Konzeptes einer schnellen Regional/
    S-Bahn rund um Bremen . Die Ausschreibung soll in diesem Frühjahr
    erfolgen. Einführung des Systems ist für 2010 vorgesehen.
  • Planmäßige Bedienung des Gleis 1 in Cloppenburg, damit die Fahr-
    gäste nicht durch die Unterführung müssen.
  • Besonderes Augenmerk auf die Kürzung der Regionalisierungsmittel
    richten, damit sie nicht zu Lasten des Nordwestraumes in Nieder-
    sachsen gehen.

Endlich! Züge halten wieder in Wüsting!

Nach 29 Jahren Dornröschenschlaf ist der Bahnhof Wüsting am 10. Dezember 2006 wieder erwacht. Nach zähem Ringen vieler Institutionen, wie z.B. dem Bürgerverein Wüsting und auch des RV PRO BAHN Oldenburg-Land ist es gelungen, dass in Wüsting wieder Züge halten.

Nachdem bereits vor ca. 20 Jahren auf Initiative des Bürgervereins Wüsting von der TH Braunschweig ein entsprechendes Gutachten den Initiatoren bescheinigte, dass sich eine Wiederöffnung des Bahnhofes Wüsting rechnen würde, hat es doch lange Zeit benötigt, bis der Bf Wüsting in die Liste der reaktivierungswürdigen Bahnhöfe im Lande Niedersachsen aufgenommen wurde.

Als dann im Jahre 2005 die konkreten Unterlagen bekannt wurden, mussten wir leider feststellen, dass für die Errichtung des Bahnsteiges Richtung Bremen das 3, Gleis geopfert werden sollte, um sich zusätzlichen Grunderwerb zu sparen.

Das bedeutet, dass dann keine Überholungen mehr möglich sind. Interventionen bei entsprechenden Stellen haben leider keine Änderung herbeiführen können.

So begannen im Frühjahr 2006 die ersten Arbeiten für die notwendigen Bahnsteige in Wüsting, die eine Höhe von 76 cm über Schienenoberkante erhalten. Für diese Arbeiten war ein Investitionsvolumen von 1,4 Mio. € vorgesehen. Es sollen zwei Bahnsteige in Z-Form mit jeweils einer Länge von 210 m gebaut werden. Die Z-Form wurde gewählt, um den im Bahnhofsbereich vorhandenen Bahnübergang nicht unnötig zu belasten. So blockieren die haltenden Züge Richtung Bremen nicht den Bahnübergang. Schon jetzt waren die Schrankenschließzeiten ein ewiger Kritikpunkt in der Bevölkerung.

Gleichzeitig mit den Arbeiten für die eigentlichen Bahnhofseinrichtungen wurden seitens der Gemeinde Hude die entsprechenden Infrastrukturarbeiten mit einem Kostenaufwand von 400.000 € in Angriff genommen. Hier wurden überdachte Fahrradstände und P+R Parkplätze angelegt.

Pünktlich zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2006 war alles fertig. In einer kleinen Feierstunde konnten Herr Dr. Gorka von der LNVG, Herr Bürgermeister Jahnz von der Gemeinde Hude und Herr Landrat Eger vom Landkreis Oldenburg den neuen Haltepunkt seiner Bestimmung übergeben.

Zur Feier des Tages spendierte DB Regio Freikarten für die Verbindung Wüsting – Oldenburg und Wüsting – Hude als „Schnupperticket“. Es wurden nur neue Doppelstockzüge und ET 425 an diesem Tag eingesetzt.

Eine Beobachtung vor Ort in der letzten Zeit hat gezeigt, dass der Bahnhof Wüsting von der Bevölkerung gut angenommen wird, erspart doch die Zugfahrt nach Oldenburg eine nervenaufreibende Parkplatzsuche in der Stadt. Leider hat es die DB AG nicht geschafft, für beide Bahnsteige einen Fahrkartenautomaten zu installieren, denn es steht nur auf dem Bahnsteig Richtung Bremen ein solcher zur Verfügung. Dieser steht zum Ärgernis der Fahrgäste leider nicht unter Dach und lässt somit die Fahrgäste vor dem Automaten „im Regen stehen“. Eine Intervention u.a. durch PRO BAHN bei der DB AG hat leider bis heute keine Veränderung gebracht.